OWL-Sportstudio

13. Sportstudio 2016

Donnerstag, 18. Februar 2016, KundenCentrum der Sparkasse Blomberg

GÄSTE
FABIAN KLOS, Kapitain Arminia Bielefeld
MARVIN BAKALORZ
, Kapitain SC Paderborn 07
FLORIAN KEHRMANN, Trainer TBV Lemgo
ANDRÉ FUHR, Trainer HSG Blomberg-Lippe
GERRIT MEINKE, Geschäftsführer Arminia Bielefeld
CHRISTIAN SPRDLIK, Geschäftsführer TBV Lemgo

BERICHT

»OWL-Sportstudio« mit Gänsehaut-Momenten

Volles Haus, tolle Gäste und eine perfekte Location: Das »OWL-Sportstudio« hat auch bei der 13. Auflage nichts von seinem Glanz verloren. Bereits eine gute halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung waren die Stuhlreihen im KundenCentrum der Blomberger Sparkasse gut gefüllt. Und als es dann losging, herrschte dichtes Gedränge. Das lag sicherlich an den hochkarätigen Gästen, die eine gehörige Portion Lokalkolorit im Gepäck hatten.

Mit Fabian Klos und Marvin Bakalorz waren die Kapitäne der beiden ostwestfälischen Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld und SC Paderborn am Start – und das nur drei Tage vor dem direkten Aufeinandertreffen, das die Region schon seit Tagen elektrisiert. Zudem zu Gast: Arminia-Geschäftsführer Gerrit Meinke, Florian Kehrmann, der Trainer des Handball-Erstligisten TBV Lemgo und André Fuhr, Coach des Frauenhandball-Bundesligisten HSG Blomberg-Lippe. Durch den Abend führte am Mikrofon traditionell ein gut aufgelegter Organisator Mario Brink. Der zeigte sich bestens vorbereitet und sprach mit Klos und Bakalorz nicht nur über das Derby, sondern auch über die derzeitige Situation in beiden Lagern. »Die Stimmung ist bei uns im Moment natürlich gut und wir haben in dieser Saison versucht, die Aufstiegs-Euphorie so lange wie möglich mitzunehmen. Die Jungs haben die Köpfe alle oben und freuen sich sehr auf Sonntag«, sagte Fabian Klos. Und Bakalorz meinte: »Meine Mitspieler können immer zu mir kommen und die Situation ist derzeit nicht einfach. Ich versuche deshalb immer, positiv einzuwirken. Entscheidend ist aber natürlich, dass man als Kapitän auf dem Platz vorangeht.« Themen waren unter anderem aber auch der neue Rasen auf der Bielefelder »Alm« (Klos: »Wir sind kämpferisch stark, können aber auch kicken und der Platz kommt uns deshalb bestimmt entgegen.«) und die persönliche Situation des kickenden Duos. »Wenn du in der zweiten Liga spielst, willst du irgendwann auch in Liga eins. Das mit der Arminia hinzubekommen, wäre ein Traum«, hielt Stürmer Klos fest.

Und Mittelfeldspieler Bakalorz erklärte: »Das Jahr in der ersten Liga mit dem SC Paderborn war super. Das ist das, wofür man als Fußballer jeden Morgen aufsteht.« Auskunft zum momentanen Stand der Dinge beim TBV Lemgo gab der bekennende Fortuna Düsseldorf-Fan Florian Kehrmann: »Für mich war es immer der größte Spaß, Handball zu spielen. Selbstverständlich arbeiten wir hart und es gibt Druck, ich habe aber immer versucht, meiner Mannschaft diesen Spaß zu vermitteln.« Zufrieden mit dem bisherigen Serienverlauf der HSG Blomberg-Lippe zeigte sich André Fuhr: »Wir hatten vor dieser Saison einen großen Umbruch zu bewältigen, haben eine sehr junges Team, stehen nach guten Ergebnissen aber sehr komfortabel da und haben den Klassenerhalt fast geschafft. Dazu kommt als Höhepunkt das Erreichen des Final Fours im Pokal.«

Ernster wurde es dann bei den Ausführungen von Gerrit Meinke, der als Assistent von ARD-Kommentator Tom Bartels den Terror in Paris am 13. November des vergangenen Jahres live miterlebt hat. »Es ist nicht so ganz einfach, die richtigen Worte zu finden. Bei den ersten zwei Detonationen wussten wir, dass das keine Stadionböller sind. Kurz vor der Halbzeit haben wir dann über Kopfhörer gesagt bekommen, dass es in der Innenstadt eine Schießerei gegeben hat. Als dann in der zweiten Hälfte immer mehr Nachrichten kamen, sind wir von Sportreportern zu Kriegsberichterstattern geworden und der Fußball hat völlig an Bedeutung verloren«, so Meinke.

Anschließend folgte mit der Versteigerung verschiedener Trikots ein weiterer Höhepunkt. Einem Bielefelder Anhänger war das Klos-Trikot samt VIP-Tickets, DVD und Karten für die 111-Jahres-Feier satte 600 Euro wert. Und auch die anderen Jerseys brachten beträchtliche Summen ein, die an die Blomberger Bürgerstiftung gehen. Auf großes Interesse beim Publikum stieß auch das obligatorische Kräftemessen aller Gäste am Basketballkorb.

(Quelle: Blomberger Anzeiger)

IMPRESSIONEN

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